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Plötzlich Mama – Ein Leben steht Kopf

Mama werden, Mama sein

Hallo, ich bin „Die Neue“ hier. Mein Name ist Lena, ich bin knapp 30, lebe fast genau in der Mitte von Deutschland und ich bin im Januar 2017 Mutter eines zuckersüßen Sohnes geworden.

Meine Welt dreht sich derzeit primär um den kleinen Mann, Haushalt und Partnerschaft. Vor der Geburt habe ich in der Touristik gearbeitet, was mich sehr gut beschreibt: Weltoffen, neugierig, reiselustig und immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Ich koche gerne, sammel daher auch in jedem Land Rezepte und habe seit frühester Kindheit hunderte von Büchern gelesen.

In meinem alle 14 Tage erscheinenden Gast-Blog findet sich also alles zu den Themen Mutterschaft, Reisen, Kochen, mal pragmatisch, mal emotionaler Natur.

Mein Leben hat sich im Mai 2016 geändert, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt. Unser Wunschkind hatte also seine Wurzeln geschlagen, jetzt mussten „nur noch“ neun Monate vergehen. Als Fazit meiner Schwangerschaft kann ich sagen, dass es zwar einige Wehwehchen gab, ich jedoch unterm Strich gerne schwanger war. In neun Monaten hat man viel Zeit, sich auf das Leben nach der Geburt vorzubereiten und doch ist man völlig unvorbereitet, wenn man das Baby dann im Arm hält.

Ich war verliebt. Von der ersten Minute in der mir dieses winzige, perfekte Wesen auf die Brust gelegt wurde, war es um mich geschehen. Er war weniger verzückt, denn maßlos am schreien. Aber das scheint verständlich, war er doch gerade erst angekommen in dieser grellen, neuen, verstörenden Welt. Nun waren wir Mama und Papa – wirklich und wahrhaftig und nicht mehr nur Eltern eines ungeborenen Kindes.

Als wir nach vier Tagen das Krankenhaus verlassen durften, hatten wir uns gerade aneinander gewöhnt und doch war alles noch so neu und fremd. Vier Nächte hatte ich mit ihm im Arm geschlafen, jede Stunde hochschreckend, ob er noch lebte. Zuhause, so dachten wir, wird alles entspannter, man ist schließlich in seiner gewohnten Umgebung. Man ist voller Optimismus, dass das eigene Kind länger schläft, weniger weint, besser trinkt als in mancher Horrorgeschichte, die man in der Schwangerschaft gehört hatte.

Nach fünf Wochen ist man etwas mehr geerdet. Beklagen können wir uns über Baby B nicht, er weint wirklich nur, wenn er Hunger hat oder mal Bauchweh. Er schläft immer 2-4 Stunden am Stück nachts und trinken… Hm, ja, da ist er, unser wunder Punkt. Dazu mehr im nächsten Blog.

Unser Leben hat sich verändert. Wo man vorher zu zweit auf der Couch lag und einen Film geschaut hat, liegt man heute um acht mit dem Zwerg im Bett, weil man ja auch alle 2-4 Stunden aufwachen muss. Wo man früher mit den Freundinnen feiern ging, freut man sich heute über eine Punkrock CD, die man leise am Laptop hört. Wo man früher lecker Essen ging, stopft man sich schnell eine Banane und eine Scheibe Brot rein, weil das Baby aufwacht und auf den Arm möchte. Und doch wird man sicher in ein paar Jahren wehmütig an die Zeit zurückdenken, weil die kleinen Wesen so niedlich waren und man sie hätte aufessen können.

Ich weiß, egal welche Startschwierigkeiten man als Mama vielleicht hat, wenn das eigene Baby einen ansieht und man sich bewusst wird, dass es voll und ganz auf dich vertraut, dann verzichtet man eben in dieser Zeit gerne auf manche Annehmlichkeit.

Wir lesen uns in zwei Wochen, du weißt ja, das Baby…

„Dir gehört unser Herz, von heute an für alle Ewigkeit.“

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