Baby, Kuscheltier, Mamaglück, speckmopsmama

Konsumkinder und Geschenkeflut

Hallo ihr Lieben,

heute nur ein relativ kurzer Blog Eintrag von mir. Das Speckmopsbaby ​fordert derzeit viel und daher ist meine Aufmerksamkeit bei ihm die meiste Zeit des Tages. Aber ich genieße es, so schnell sind sie auf einmal groß und eigenständig.

Wir haben nun unser erstes Ostern als Familie verlebt. Solche Feiertage sind in meiner Familie immer vorrangig Tage, in denen wir lecker essen, alle gemütlich beisammen sitzen und die Harmonie genießen.

Als Kind habe ich die „kleinen Feiertage“ Ostern und Nikolaus geliebt. Es ging nicht um die großen Geschenke und das abstauben von möglichst hochwertigen Dingen, sondern an Nikolaus war abends schon die Aufregung da, wann der bärtige Mann wohl die geputzten Stiefel entdeckt und wie es morgens aussehen wird.
Auch Ostern haben wir immer nur eine Kleinigkeit​ bekommen. Neben versteckten Eiern und etwas Süßkram immer etwas wie eine einzelne Playmobil Figur oder ein kleines Puzzle etc.

Es ging uns nicht um den materiellen Wert sondern um die Spannung, die Aufregung, den Spaß.
Meine Eltern haben immer versucht, uns Dankbarkeit auch für kleine Gesten zu vermitteln und uns nicht mit Geschenken zu überhäufen. Ich hatte trotzdem immer reichlich, einfach weil sich bei zwei Schwestern über die Jahre natürlich einiges ansammelt, wenn beide Playmobil und Barbie mögen.

Bela ist noch zu klein um zu verstehen, dass es zu bestimmten Tagen Geschenke gibt, daher hatten wir uns um Ostern auch keine Gedanken gemacht, haben uns lediglich auf die Tage mit den Familien​ gefreut.

Aber wer kennt sie nicht, die Omas.. bzw in unserem Fall Uromas! Auf die Frage, was man ihm denn schenken soll, habe ich erstmal gesagt: „Nix!“ Er kriegt es erstens nicht mit und zweitens haben wir schon jetzt mehr als genug Stofftiere, Rasseln und andere Spielsachen.

Aber als wir dann mehrfach gebeten wurden doch etwas zu nennen, haben wir eine Liste mit Dingen erstellt, die wir brauchen:

– Schwimmwindeln
– Badehose für den Sommerurlaub
– Sommerbezug für den Maxi Cosi
– Bodies
– Windeln

Die Augen waren groß, weil kein Spielzeug dabei war, aber er spielt doch eh noch nicht wirklich und wenn hat er den DM Rasselring oder den Lamaze Schmetterling in den Fingern.

Wer rät, was es trotzdem gab? Ja, richtig, eine weitere Rassel. Wir haben​ nun alle Kuscheltiere und Rasseln im Bett platziert, wissen noch nicht, was wir damit machen werden. Ich finde es so schade um die schönen Teile, wenn sie gar nicht bespielt werden. Aber sie wegzugeben kommt mir auch undankbar vor.

Ich bin immer traurig, wenn man als undankbar gilt. Wie kann ich aber vor Freude in die Luft springen, wenn unser Zwerg doch eh nicht damit spielen wird und ein Päckchen Windeln es getan hätte?

Für später habe ich mir vorgenommen, dass es an Geburtstagen etc lieber ein großes gesch mit allen zusammen gibt als unzählige kleine. Also zum Beispiel ein Bällebad oder eine Schaukel. Unser Sohn soll dankbar sein für seinen Lebensstandard und nicht im unnötigen Überfluss leben und es nicht schätzen können.

Was macht ihr denn mit solchen Geschenken? Wie geht ihr damit um?

One love
Lena

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